Das Projekt ProDok 4.0

ProDok 4.0-Projektverbund

ProDok 4.0-Projektverbund

dictaJet Ingenieurgesellschaft mbH, KUKA Roboter GmbH, ISRA SURFACE VISION GmbH und die Hochschule Darmstadt haben im Dezember 2015 das vom BMBF mit 1,5 Million Euro geförderte dreijährige Verbundprojekt ProDok 4.0 gestartet.

Ziele des Forschungsprojekts ProDok 4.0

Im Verbundprojekt ProDok 4.0 wird eine digitale Lösung für die mobile Dokumentation von Maschinen in komplexen Industrieprozessen erarbeitet.

Mit ProDok 4.0 steht allen Dienstleistungs- bzw. Nutzergruppen ein cloudbasiertes Dokumentationssystem zur Verfügung, das über beliebige Endgeräte erreichbar ist.

Ziel ist es, Dokumentationsprozesse durch den Einsatz von maschinellem Lernen so weit wie möglich zu automatisieren. Dokumentation umfasst dabei nicht nur die „klassische“ Technische Dokumentation der Maschine, vom Betriebshandbuch bis hin zur Ersatzteilliste, sondern auch weitere wertvolle technische Informationen, die im Laufe des Lebenszyklus einer Maschine entstehen, wie

  • Prozessdaten (Leistungskennzahlen, Wartungszeiten, Kalibrierdaten)
  • Entwicklercodes für den flexiblen Einsatz der Maschine vor Ort
  • Ergebnisse von Trainingseinheiten der Maschine

In diesem zukunftsorientierten Dokumentationssystem werden all diese Informationen formatunabhängig miteinander verknüpft und allen Dienstleistungsgruppen (Service, Engineering, Einkauf, Entwicklung, Marketing…) verfügbar gemacht– zugeschnitten auf ihren spezifischen Informationsbedarf.

die Abbildung veranschaulicht die Verfügbarkeit von ProDok 4.0 für die verschiedenen Nutzergruppen sowie die Beziehungen zwischen den verschiedenen Systemen und Maschinen.

Abbildung: Verfügbarkeit von ProDok 4.0 für die verschiedenen Nutzergruppen sowie die Beziehungen zwischen den verschiedenen Systemen und Maschinen - © dictaJet

Abbildung: Verfügbarkeit von ProDok 4.0 für die verschiedenen Nutzergruppen sowie die Beziehungen zwischen den verschiedenen Systemen und Maschinen – © dictaJet

Was sich durch ProDok 4.0 verändern wird

  • eine einheitliche Verwertung aller digitalen Informationsmodule und Daten wird möglich
  • Prozesse, die vormals getrennt voneinander abliefen, werden zusammengeführt
  • Prozesse, auch Dokumentationsprozesse, werden automatisiert, sodass sie im Sinne einer Smart Factory verschlankt und effizienter werden
  • Dienstleistungen, im Sinne von einem Dienst an der Maschine, verändern sich fundamental: Sie werden nicht mehr an die Gegebenheiten der Maschine, sondern im Sinne von prozessorientierten Services angepasst und optimiert

Zusammengefasst erleichtert ProDok 4.0 den Übergang von „Arbeit in der Produktionsgesellschaft“ hin zu einer effizienten Dienstleistungsgesellschaft und macht sich die Möglichkeiten der digitalen Revolution zunutze.

Gleichzeitig ermöglicht es ein mobiles prozessorientiertes Dokumentationssystem wie ProDok 4.0, die Markteinführung von Maschinen zu beschleunigen, und verschafft dem Maschinen- und Anlagenbauer letztendlich einen Wettbewerbsvorteil.

Zum herunterladen:

  • Infographik
ProDok 4.0 Infographik

ProDok 4.0 Infographik

 

 

 

 

 

 

 

Das Forschungsprojekt wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung gefördert

Logo gefördert vom BMBF

Das Projekt wird im Rahmen der Maßnahme „Dienstleistungsinnovation durch Digitalisierung“ gefördert, die anlässlich des „Aktionsplans Dienstleistung 2010“ der Bundesregierung gestartet wurde.
Die thematische Verortung der Projetziele erfolgt im Themengebiet „Prozessinnovation durch Digitalisierung“.
Zur Website des Bundesministeriums für Bildung und Forschung

Logo Prljektträger PTKA-KITZur Website des KIT – PTKA